Inhalt:A. VorwortI. Die trügerische Weisheit der MitteII. Streit ist nicht gleich StreitIII. Macht und Ohnmacht im StreitIV. Psychische Gewalt und sekundäre GewaltV. Norm und AbweichungVI. Narzisstische Dynamiken, Schuldumkehr und moralische ImmunisierungVII. Die Gewalt der falschen AusgewogenheitVIII. Streitkultur oder HerabsetzungIX. Verantwortung statt AusgleichsritualeX.
Man stelle sich vor in einem Raum mit mehreren Menschen an einem Tisch zu sitzen – einem gut beleuchteten möge man hinzufügen – es findet ein lebhaftes Gespräch statt, es wird diskutiert, gestikuliert, gelacht. Eventuell ist dies in einem beruflichen Kontext, genauso
Das erschütternde Geschehnis auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg, bei dem ein Mann mit dem Auto in eine Menschenmenge fuhr und dabei Tote und Verletzte hinterließ, wirft nicht nur Fragen nach den Hintergründen der Tat auf, sondern entlarvt auch die Abgründe, in denen
Unser Wiesbaden, Landeshauptstadt Hessens, Kurstadt voller Geschichte, Thermalquellen, hübscher Architektur und ohne eine Straßenbahn seit 1955. Die Stadt entschied sich damals für ein vollständig auf Busse basierendes Nahverkehrssystem. Diese Entscheidung wurde unter anderem aufgrund steigender Automobilität und dem Wunsch nach mehr Flexibilität
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es auf unseren Straßen immer herber und derber zugeht. Zu oft macht es mir keinen Spaß mehr im Verkehr unterwegs zu sein und das obwohl ich gerne Auto fahre, genauso gerne Fahrrad oder früher Motorrad. Es
Ein Geschehnis vor unserem Haus an einem extrem heißen Sommertag hat in mir Betroffenheit und Unverständnis ausgelöst und mich zugleich zum Nachdenken über die Menschlichkeit und die Gesellschaft, in der wir leben, angeregt. Es war ein drückend heißer Tag, an dem die
Es ist faszinierend, wie sich unser Konsumverhalten und unser Leben in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit lief nachts im Fernsehen allerlei Werbung für fragwürdige „Dienstleistungen“ verbunden mit „Mehrwert“-Rufnummern. In grellen Farben, stöhnend, auffordernd, versprach sie
Auf einer abgelegenen Bergstraße, umgeben von Bergwiesen und majestätischen Gipfeln, standen zwei Fotografen, fasziniert von der Schönheit der Natur. Sie atmeten die klare Bergluft ein und konzentrierten sich auf Landschaftsaufnahmen und ein paar Details am Straßenrand – und auch auf das kleine
In den Flachwassern der sozialen Medien scheint es eine unausgesprochene Regel zu geben: Sobald die Argumente versiegen, werden Persönlichkeit und Würde des Gegenübers attackiert. Was oft als Austausch über gesellschaftliche, lokale oder (Gott bewahre) politische Themen beginnt, endet nicht selten in Kommentaren
Am 29.06.24 hat meine Lieblingsbäckerei Eckerich für immer ihre Türen geschlossen. Keine Hildegard, kein Uriges, kein Weißbrot, kein Fladenbrot, kein Eierweck, keine Teilchen mehr. Insolvent, Ende, aus, vorbei. Die Nachricht hat mich getroffen. Vielfalt adé! Ein weiteres Stück Ess-Kultur und Ambiguität verloren!
Wieder einmal gut unterhalten worden mit „Erfindet euch neu!“ des französischen Philosophen Michel Serres. Wenngleich weniger aufgeregt, als in seinem optimistischen Wutanfall „Was genau war früher besser?“ in dem er eingiges aus diesem Buch wiederholt. Erfindet euch neu! ist die Auforderung, etablierte
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